Perlentaucher

Selbstwert stärken​

Wer bin ich in meinem Inneren? Dorthin zu schauen, erfordert oft Mut. In jedem Menschen gibt es Persönlichkeitsanteile, die nicht so gerne gesehen werden, die nicht ins Bild zu passen scheinen, welches wir von uns persönlich haben und das wir auch anderen zu vermitteln versuchen.

Viele seelische Ungleichgewichte haben ihren Ursprung in einem verletzten Sebstwert. Doch woran kann man diesen erkennen?

  • In Beziehungen bin ich oft misstrauisch.
  • Ich empfinde oft Zurückweisung durch andere.
  • Ich richte meine innere Wut gegen mich selbst oder andere.
  • Ich wähle häufig den falschen Partner.
  • Ich fühle mich in Gruppen unwohl und nicht zugehörig.
  • Mir fehlt das Vertrauen in mich und andere.
  • Ich kann Nähe nicht genießen.
  • Ich fühle mich leicht gekränkt.
  • Ich werde leicht eifersüchtig.
  • Ich weiche Konflikten aus.
  • Ich werte mich häufig selbst ab.
  • Ich bin häufig unzufrieden.
  • Ich brauche viel Lob und Anerkennung.
  • Ich lasse mich leicht verunsichern.
  • Ich wurde öfter ausgenutzt.
  • Eine innere Unruhe treibt mich an.
  • Ich bin oft neidisch und vergleiche mich mit anderen.
  • Ich kaufe oft Dinge, die ich nicht wirklich brauche.
  • Ich habe ein starkes Gerechtigkeitsbedürfnis.

Unsere Persönlichkeit ist jedoch nicht in Stein gemeißelt. Zu jeder Zeit können wir an ihr arbeiten und somit auch an unserem Selbstwertgefühl. Wer sich mit seinem Selbstwert beschäftigt, erkennt neue Perspektiven für den Alltag und wird so selbst zum Schöpfer des eigenen Seins.

Lebe dein inneres Potential und werde der Mensch der du sein willst!

Der Wert, den wir uns selbst beimessen, beeinflusst unsere Lebensfreude und entscheidet auch über Erfolg oder Misserfolg. Somit ist er in besonderer Weise für unser Lebensglück verantwortlich. Wahre Selbstakzeptanz und Selbstliebe werden erst über ein starkes Selbstwertgefühl möglich. Sie sind die Quelle innerer Zufriedenheit und die Voraussetzung für Beziehungsfähigkeit, Begegnungen auf Augenhöhe und gelingendes Leben.

Ein starkes Selbstwertgefühl trägt maßgeblich dazu bei, dass ein Mensch sich in seiner Haut wohlfühlt und dass er sich selbst akzeptieren kann, so wie er ist.  Es lohnt sich also, ihn einmal ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu stellen.

Unser Selbstwertgefühl entsteht in den ersten 6 Lebensjahren. Wie wir uns selbst sehen, wird maßgeblich durch unsere Entwicklung geprägt und beginnt schon während der Schwangerschaft: Wie steht die werdende Mutter zu dem, was in ihrem Leib wächst? Ist sie in großer Erwartung und Freude? Oder wird sie von Zweifeln, Angst und Ablehnung geplagt?

Die Haltung der Eltern zu ihrem Kind in den ersten Lebensjahren hat Auswirkungen auf die gesamte Persönlichkeit. Diese Entwicklung ist ein sehr sensibler Prozess, der leicht beeinflusst werden kann. Störungen haben prägenden Charakter und bestimmte Muster werden bis in das erwachsene Leben mitgenommen. Diese manifestieren sich in Form von bestimmten Glaubenssätzen, die bestimmen wie wir uns und unsere Umwelt sehen und bewerten.

In der Arbeit mit Glaubenssätzen kommt man unweigerlich mit seiner Kindheit und seinen Eltern oder nahen Bezugspersonen in Berührung. Denn diese tragen maßgeblich zur Entstehung unseres Selbstwertes bei.  Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass die meisten Eltern ihre Kinder aufrichtig lieben und ihr Bestes geben. Sie selbst tragen jedoch auch bestimmte Glaubenssätze in sich, die manchmal verhindern, dass sie ihrem Kind genau das geben können was es braucht.

Es gibt Eltern, die selbst Schwierigkeiten mit Körperkontakt haben. Das Kind ist willkommen, aber man kann es nicht so berühren, wie man eigentlich möchte. Oder die Eltern waren beruflich stark engagiert und deswegen wenig anwesend. Es geht in der Glaubenssatzarbeit nicht um Schuldzuweisung, sondern um eine Veränderung der eigenen Wahrnehmung.

Die inneren Muster verstehen lernen

Das Selbstwertgefühl wird von inneren Programmen, sogenannten Glaubenssätzen, bestimmt, die sehr früh in der Kindheit erworben wurden. Jeder Mensch funktioniert nach bestimmten Mustern, die überdauern, die ihn ständig begleiten. Die wie auf einer Festplatte programmiert wurden und sozusagen zum Betriebssystem gehören. Wenn ein Mensch auf die Welt kommt, stellen sich gleich zu Beginn des Lebens drei wichtige Fragen, die für das Selbstwertgefühl von entscheidender Bedeutung sind.

Bin ich willkommen?

Kinder spüren, ob sie willkommen sind oder nicht. Diese emotionalen Schwingungen der Eltern gehen als Botschaft in die Seele ein. Das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, das sogenannte Urvertrauen, und das Gefühl, willkommen zu sein auf dieser Erde, sind die Basis für eine positive Persönlichkeitsentwicklung und für ein starkes Selbstwertgefühl.

Bin ich gut genug?

Kleine Kinder tun alles, um ihren Eltern zu gefallen. Sie spiegeln sich in den Augen der Eltern, die ihnen ein Wertegefühl vermitteln und so als Maßstab dienen. Das Vertrauen, das Eltern zu ihrem Kind haben, wird zum Selbstvertrauen des Kindes. Wer Mutter oder Vater hingegen nicht genügen konnte, trägt häufig eine tiefe Wunde in sich, die einen auch im Erwachsenenleben begleitet.

Fühle ich mich geliebt?

Ob ein Mensch mit genügend Aufmerksamkeit, Wärme und Körperkontakt versorgt wurde, stellt die Weichen für die künftige Liebesfähigkeit, insbesondere dafür, dass er die Liebe, die ihm geschenkt wird, integrieren kann. Das Gefühl, zu kurz gekommen zu sein, verursacht häufig Unzufriedenheit. Dabei wird der eigene „Reichtum“ nicht gesehen, so als gäbe es ihn nicht.

sich einen neuen glauben zu schenken – ist immer umsonst

Die Basis der Selbstwertarbeit bilden die drei oben genannten Glaubenssätze. Dabei geht es darum, das eigene Glaubenssystem auf den Prüfstand zu stellen und dann Stück für Stück anzupassen und umzuwandeln. Und es ist erstaunlich, welche Effekte das haben kann. Es beeinflusst direkt, wie wir denken, fühlen und handeln. Wenn man das grundlegende Gefühl hat, in der Welt willkommen zu sein, das tiefe Wissen, dass es ausreicht, sich selbst zu genügen und das Vertrauen, dass in einem alles ist, was man braucht – dann eröffnen sich viele neue Handlungsmöglichkeiten. Innere Konflikte lösen sich auf und man wird innerlich ruhiger, gelassener und zufriedener.

Die Behandlungsschwerpunkte sind immer individuell – umfassen jedoch häufig die folgenden Aspekte:

  • sich selbst willkommen zu heißen und die Aufmerksamkeit automatisch dahin lenken, wo man willkommen ist
  • aufhören, um Akzeptanz zu kämpfen
  • selbstsicher mit Zurückweisungen umgehen
  • Aufbau eines Gefühls von Sicherheit und Geborgenheit
  • sich selbst Lob und Anerkennung geben, anstatt diese im Außen zu suchen
  • sich selbst zu genügen – mit all seinen Schwächen und Fehlern
  • unabhängig sein, von der Stimmung und Bewertung anderer Menschen
  • eigene Bedürfnisse, Wünsche und die eigene Meinung wieder in den Vordergrund stellen
  • Entwicklung einer inneren Zufriedenheit
  • sich seiner inneren Schönheit bewusst werden
  • Veränderung der Perspektive: weg von dem was einem fehlt, zu dem was man alles hat

in 4-Schritten zu mehr Selbstvertrauen und innerer zufriedenheit

Wie sieht die Arbeit mit Glaubenssätzen ganz konkret aus? Ein Glaubenssatzzyklus besteht aus insgesamt 4 anderthalbstündigen Sitzungen, in denen es um einen konkreten Glaubenssatz geht. Alternativ kannst du den Zyklus auch ganz komprimiert an einem Tag als Einzelworkshop durchführen. Gerne berate ich dich in einem unverbindlichen Vorgespräch, welche Methode bei dir am sinnvollsten ist.

Sitzung 1: Selbstwertanalyse – Wer bin ich?

Anhand eines kleinen vorab ausgefüllten Fragebogens, bekommst du Aufschluss über die inneren negativen Glaubenssätze, die dein Selbstwertgefühl untergraben und wir sprechen ausführlicher darüber, wie sich diese in deinem Alltag auswirken. Denn wenn du diese unbewussten Muster in deinem Denken, Fühlen und Handeln verstehen lernst, kann eine wirkliche Veränderung geschehen.

Sitzung 2: Zukunftsaussicht – Wer will ich sein?

Anschließend entwickeln wir gemeinsam neue positive Glaubenssätze, die genau zu dir passen. So wird es möglich, die Wahrnehmungsperspektive zu erweitern, eine neue Vision für das eigene Leben zu entwerfen und in den Alltag zu transferieren.

Sitzung 3: Positive Glaubenssätze verankern

In dieser Hypnoseanwendung werden bisher unbewusste Denk- und Verhaltensmuster neu bewertet und neue positive Glaubensinhalte im Unterbewusstsein verankert. Das ermöglicht einen neuen Blick auf das eigene Innere, bewirkt eine Stärkung des eigenen Selbstwertes und gibt so Raum für mehr Selbstliebe und -akzeptanz.

Sitzung 4: Die neuen Glaubenssätze im Alltag

Die neuen Glaubenssätze werden im Unterbewusstsein noch einmal verstärkt und in Hypnose positiv in der Zukunft erlebt. Zusätzlich lernst du eine einfache Methode der Selbsthypnose und viele weitere hilfreiche Tipps und Übungen kennen, die dich bei der weiteren Arbeit mit deinen Glaubenssätzen unterstützen können.

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