Arbeit mit dem Inneren Kind

Erfahrungen aus der Kindheit wirken sich bis ins Erwachsenenalter auf unser Erleben und Verhalten aus. Die ersten Lebensjahre eines Menschen sind deshalb so wichtig, weil sich in dieser Zeit die Gehirnstruktur mit ihren neuralen Netzen und Verschaltungen herausbildet. Wie unsere Eltern mit uns umgehen, ist wie eine Art Blaupause für alle Beziehungen unseres Lebens. Hier lernen wir, was wir von uns selbst und von zwischenmenschlichen Beziehungen zu halten haben.

Sich mit seinem inneren Kind zu beschäftigen, lohnt sich. Es verändert das Lebensgefühl und macht mutiger und freier. Die Selbstsicherheit verbessert sich in dem Maße, wie es gelingt, die Fesseln der Kindheit zu überwinden und es entwickelt sich ein unabhängigeres Selbstwertgefühl.

Behandlungsmethoden

Behandlungsmethoden

Bei der Arbeit mit dem inneren Kind geht es um das Erkennen und Verändern der unbewussten Muster, die bis heute das Denken, Fühlen und Handeln bestimmen. Hier arbeite ich gerne mit hypnotherapeutischen Methoden, da man diese unbewussten Ebenen sehr gut in Trance erreichen kann. Aber auch kinesiologische Verfahren und Aufstellungsarbeit haben sich hier als effektiv erwiesen.

Die nachfolgenden Anwendungen sind mögliche Interventionen.

Aus der Kindheit stammende negative Glaubenssätze können uns als Erwachsene Probleme bereiten, gegen die wir zeitlebens ankämpfen. Überzeugungen wie z.B. „Ich bin nicht liebenswert.“, „Ich bin immer schuld.“ oder „ Ich bin ein Verlierer.“ bilden ein festes Glaubenssystem, dass ein Mensch von sich hat und wirken sich damit auf das eigene Lebensgefühl aus. Sie sind tief in der Persönlichkeit verankert, wie ein Betriebssystem auf einem Computer. Durch solche Glaubenssätze können innere seelische Konflikte entstehen, die sich auch in körperlichen oder psychischen Symptomen manifestieren können.

Durch ein Verankern neuer positiver Glaubensinhalte heilst du alte Wunden aus er Kindheit, lebst mehr von deinem inneren Potential und entwickelst dich zu der Persönlichkeit, die du sein möchtest. Das ist für die meisten Menschen eine tiefgreifende Erfahrung, die sich oftmals auch viele Lebensbereiche auswirkt.

Hat ein inneres Kind traumatische Erfahrungen gemacht, dann sind sie häufig mit negativen Emotionen wie z.B. Verzweiflung, Hilflosigkeit oder Angst verbunden. Werden diese Persönlichkeitsanteile dann im Hier und Jetzt durch einen äußeren Auslöser angesprochen, dann werden diese ‘alten’ Emotionen und Verletzungen aktiviert. Das innere Kind übernimmt dann die Kontrolle über unser Denken, Fühlen und Handeln. Das ist der Grund, warum wir in manchen Situationen mit Trotz, Wut oder Rückzug reagieren. Wir verhalten uns dann wie das verletzte kleine Mädchen oder der kleine Junge von damals.

In der Behandlung werden die früheren negativen Erfahrungen noch einmal neu bewertet. Das Erwachsene-Ich steht dem inneren Kind bei, unterstützt und beschützt es und gibt ihm all die Liebe und Zuwendung, die es damals nicht ausreichend bekommen hat. So ist es möglich, die alten Verletzungen Stück für Stück aufzulösen.

Der sichere Ort ist eine Anwendung, die dabei hilft, eine Vorstellung von Geborgenheit und Wohlbefinden zu schaffen. Nimmt man sein inneres Kind dorthin mit, bekommt es die Möglichkeit sich wieder sicher zu fühlen. Dies führt häufig zu einer inneren Entspannung und Ruhe. 

Der Klient soll dabei in die Lage gebracht werden, dass schon der Gedanke an den sicheren Ort eine intensive Reaktion in ihm auslöst, die ihm hilft, sich besser und sicher zu fühlen.

Unsere Eltern beeinflussen uns im positiven und im negativen Sinne. Häufig tragen sie ebenfalls negative Glaubenssätze oder Emotionen in sich, die ihr eigenes Handeln bestimmen. Ob eine Mutter oder ein Vater ihrem Kind genug Liebe und Zuwendung geben kann, hängt auch von ihren eigenen Kindheitserfahrungen ab. Und manchmal geben sie diese Muster an ihre eigenen Kinder weiter. Dies führt dann häufig zu Konflikten, die die Eltern-Kind-Beziehung bis ins Erwachsenenalter bestimmen.

Innerhalb des Behandlungsprozesses werden die individuellen Beziehungen beleuchtet und man tritt in einen inneren Dialog. Dadurch gelingt es, die eigenen Eltern so annehmen und zu akzeptieren wie sie sind und sich endgültig von alten Verletzungen und negativen Emotionen zu lösen.

Diese Anwendung bietet die Möglichkeit, seinem inneren Kind in einer sehr intensiven Umarmung die Liebe und Zuwendung zu geben, das es benötigt. Dies ist oftmals eine sehr emotionale Anwendung, da es gelingt, dem inneren Schwerz, der tiefen Traurigkeit oder anderen Emotionen einen Raum zu geben, sie anzunehmen und dann loszulassen. Sie bewirkt eine besondere Verbundenheit mit dem eigenen inneren Kind und viele Klienten empfinden diese Anwendung als sehr befreiend.

Du möchtest dein inneres Kind heilen?

Gerne berate ich dich in einem telefonischen Vorgespräch wie ich dich dabei unterstützen kann. Wir klären, ob Hypnose bei dir als Behandlungsform geeignet ist und du erhältst Informationen darüber, wie du nachhaltig deine Denk-, Verhaltens- und Gefühlsmuster verändern kannst.

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Kennenlernhypnose

Die Kennenlernhypnose ist eine schöne Möglichkeit, um Hypnose als Behandlungsform ganz unverbindlich auszuprobieren. Dabei werden keine konkreten Themen behandelt, sondern du erfahrst mittels kleiner hypnotischer Übungen wie Hypnose sich anfühlt und wirken kann. Möglich sind zum Beispiel Hypnoseanwendungen zur Entspannung, hypnotische Fantasiereisen oder das Eintauchen in eine innere Bilderwelt.

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