Perlentaucher

Perlentaucher - Praxis für Hypnosetherapie und Persönlichkeitsentwicklung

Fragen & Antworten zur Nichtraucherhypnose

Hier findest du die Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Nichtraucherhypnose. Sollten Fragen offen bleiben, kontaktiere mich direkt und ich helfe gerne weiter.

1. Kann man mit Hypnose wirklich rauchfrei werden?

Ja, man kann. Im Entwöhnungsprozess kann die Hypnose vieles wesentlich leichter machen und daher schaffen es auch so viele Menschen mit Hypnose mit dem Rauchen aufzuhören. Häufig wird mir anfangs die Frage gestellt, ob die Nichtraucherhypnose “funktionieren” wird. Doch eine 100%ige Garantie gibt es nicht. Die Entscheidung ob jemand raucht oder nicht trifft nur die Person selbst. Das bedeutet, dass jeder für den Erfolg selbst verantwortlich ist. Auch mit der Unterstützung von Hypnose erlebt der (Nicht)Raucher eine Entwöhnung vom Nikotin, die möglicherweise körperlich spürbar sein kann. Diese ist aber in der Regel nach 1 bis 2 Wochen überstanden. Danach geht es um das Trainieren und Verfestigen der neu erlernten Denk- und Verhaltensmuster im Alltag.

2. Wie wichtig ist die eigene Motivation?

Der Wunsch aufzuhören, muss beim Klienten vorhanden sein. Hypnose ist keine Zauberpille und sie kann immer nur das verstärken, was in einem ist. Wer die Hypnose als Unterstützung ansieht, hat die größten Chancen es auch zu schaffen. Wer sich nur auf die Hypnose verlässt, so nach dem Motto “die Hypnose macht das schon für mich”, wird es etwas schwerer haben. Auch bei Menschen, die von jemandem geschickt werden, sind die Erfolgsaussichten meist geringer. Denn hier ist häufig der Wunsch z.B. des Partners der Grund die Hypnose zu machen und nicht der eigene.

Hypnose ist eine Methode mit der ein freier Mensch bei der Erfüllung seiner Wünsche und Ziele effektiv unterstützt werden kann. Nicht mehr – aber auch nicht weniger. Man muss noch nicht wissen wie es geht und man darf auch Ängste und Zweifel haben, aber man muss es wollen. Dann kann Hypnose optimal helfen.

3. Kann man wirklich in nur einer Sitzung mit dem Rauchen aufhören?

Ja, nach meiner Erfahrung reicht ein Termin aus, um Nichtraucher zu werden. Das Unterbewusstsein lernt sehr schnell und wenn man unbewusste Programmierungen einmal aufgelöst hat, dann ist das auch nachhaltig. Ein wichtiger Faktor beim Aufhören ist die Entscheidung es auch zu tun. Der Hypnosetermin hilft dabei, denn es ist ein Stichtag, den man sich setzt und auf den man sich gedanklich vorbereitet. Es spricht jedoch nichts dagegen, z.B. einen zusätzlichen Hypnosetermin zur Vorbereitung zu machen. Das kannst du ganz nach deinen Wünschen gestalten.

4. Was ist eigentlich Hypnose?

Hypnose ist ein Erleben in einem veränderten Bewusstseinszustand (Trance). Man gelangt in einen Zustand der sich weg von der Kopfebene hin zur Körper- und Gefühlsebene orientiert. Sie wird oft als ein Zustand zwischen Wachsein und Schlafen beschrieben – ähnlich dem Empfinden kurz vor dem Einschlafen oder während des Erwachens aus dem Schlaf. Hypnose ist ein sehr entspannter Zustand, der mit einer tiefen Meditation vergleichbar ist. Der Hypnotiseur verfügt über bestimmte Techniken, um den Klienten dorthin zu führen und zu begleiten.

5. Bin ich während der Hypnose willenlos und verliere die Kontrolle?

Die Augen sind während der Anwendung zwar geschlossen, der Klient ist dabei aber immer voll bei Bewusstsein und hat immer die Kontrolle darüber, was mit ihm passiert. Da die Aufmerksamkeit nach innen gerichtet ist, kann es sein, dass man beispielsweise am Fenster vorbeifahrende Autos nicht mehr so genau wahrnimmt. An vielen Stellen einer Hypnosebehandlung findet ein Dialog zwischen Klient und Therapeut statt und man kann jederzeit mit seinem Hypnotiseur kommunizieren.

Weiterhin ist es so, dass das eigene Unterbewusstsein nur die Dinge annimmt, die es auch aufnehmen will. Es kann also nichts “hineinhypnotisiert” werden, was man nicht auch wirklich möchte.

6. Bin ich überhaupt hypnotisierbar?

Viele Menschen glauben von sich, dass sie gar nicht hypnotisierbar sind. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Grundsätzlich wird jeder Mensch mit der Fähigkeit in Trance zu gehen, geboren. Sie steckt in jedem von uns und muss manchmal nur wachgeküsst werden. Daher gibt es Menschen, die schneller in einen Trancezustand gehen können als andere. Für die Nichtraucherhypnose ist eine leichte bis mittlere Trance vollkommen ausreichend und diesen Zustand können so gut wie alle Menschen erreichen.

In der Hypnose sind zwei Faktoren entscheidend. Es ist wichtig, sich den neuen Gedanken zu öffnen, damit das Unterbewusstsein die Suggestionen im Inneren verankern und die Veränderung umsetzen kann. Zum anderen nutzt man die eigene Vorstellungskraft, um in eine innere Bilderwelt einzutauchen. Im Grundsatz kann man sagen, dass jeder der sich etwas vorstellen kann, auch in der Lage ist, eine Hypnose zu machen. Probiere es gerne direkt mal aus: Nimm dir irgendeinen Gegenstand in die Hand und betrachte ihn. Dann schließe deine Augen und visualisiere so viele Details wie möglich. Auch in Hypnose taucht man in eine solche innere Bilderwelt ein.

7. Kann ich irgendetwas falsch machen?

Mein Rat an Hypnoseanfänger lautet: Einfach so gut wie möglich entspannen und die Dinge fließen lassen. Falsch machen kann man eigentlich nichts – außer sich zu sehr unter Druck zu setzen. Um das Erreichen eines angenehmen Entspannungszustandes zu fördern, empfiehlt es sich auf folgende Dinge zu achten:

8. Wann darf man eine Nichtraucherhypnose nicht machen?

Bei folgenden Kontraindikationen kann Hypnose als Behandlungsmethode nicht eingesetzt werden:

  • Geistige Behinderung
  • Schwere Herz- und Kreislauferkrankungen, bei denen Tiefenentspannung kontraindiziert ist (z.B. eine Herzinsuffizienz)
  • Psychosen (z.B. Schizophrenie, bipolare Störungen, endogene Depressionen, Borderline-Störungen oder andere schwere psychische Erkrankungen)
  • Schwere Depressionen
  • Einnahme von Psychopharmaka
  • Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenabhängigkeit
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Kürzlicher Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Thrombose-Patienten
  • Epilepsie
  • Schwerwiegende Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z.B. fortgeschrittener Morbus Parkinson)
  • Schwangerschaft

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