Alte Glaubenssätze auflösen


Jeder Mensch funktioniert nach bestimmten Mustern, die überdauern und ihn ständig begleiten. Die wie auf einer Festplatte programmiert sind und sozusagen zum Betriebssystem gehören. Überzeugungen wie „Ich bin nicht liebenswert.“, „Ich kann das nicht.“ oder „Ich habe nicht verdient, dass es mir gut geht.“  bilden ein festes Glaubenssystem, dass ein Mensch von sich hat und die sein Lebensgefühl bestimmen. Manche dieser aus der Kindheit stammenden inneren Glaubenssätze können uns auch im Erwachsenenleben Probleme bereiten, gegen die wir zeitlebens ankämpfen.

Glaubenssätze sind tief in der Persönlichkeit verankert und beeinflussen ständig unser Denken, Handeln und Fühlen. Und machmal entstehen durch sie innere seelische Konflikte, die sich auch in körperlichen oder psychischen Symptomen manifestieren können.

In neuen positiven Glaubenssätzen hingegen steckt eine enorme Schöpfungskraft. Sie können dir helfen, dein ganzes Potential zu entfalten und die Persönlichkeit zu werden, die du sein willst. Dies ist für die meisten Menschen eine tiefgreifende Erfahrung, die sich oftmals auf viele Lebensbereiche auswirkt.

Glaubenssätze werden meist sehr früh in der Kindheit erworben und die hier gemachten Erfahrungen wirken sich bis ins Erwachsenenalter auf unser Erleben und Verhalten aus. Die ersten Lebensjahre eines Menschen sind deshalb so wichtig, weil sich in dieser Zeit die Gehirnstruktur mit ihren neuralen Netzen und Verschaltungen herausbildet. Wie unsere Eltern mit uns umgehen, ist wie eine Art Blaupause für alle Beziehungen unseres Lebens. Hier lernen wir, was wir von uns selbst und von zwischenmenschlichen Beziehungen zu halten haben. Daraus entsteht unser Glaubenssystem.

Persönlichkeitsentwicklung beginnt in der Kindheit und setzt sich über die gesamte Lebensspanne fort. Sie gehört zum Reifungsprozess unseres Charakters. Haben wir erst einmal einen negativen Glaubenssatz bei uns entdeckt, fällt uns meist auch auf, wie stark er sich in der eigenen Persönlichkeit spiegelt. Glaubenssatzarbeit ist also eigentlich Persönlichkeitsentwicklung. Entwickeln wir unsere Persönlichkeit, unser Wesen, weiter, verändern wir unsere Wahrnehmung auf die Dinge, unsere Sicht auf Andere und vor allem auf uns selbst. Persönlichkeitsentwicklung bedeutet, sich maximal zu entfalten und das aus sich herauszuholen, was in einem steckt. Und oft steckt da wesentlich mehr drin, als man anfangs vielleicht denkt.

Bei folgenden Kontraindikationen kann Hypnose nicht eingesetzt werden:

  • Geistige Behinderung
  • Schwere Herz- und Kreislauferkrankungen, bei denen Tiefenentspannung kontraindiziert ist (z.B. eine Herzinsuffizienz)
  • Psychosen (z.B. Schizophrenie, bipolare Störungen, endogene Depressionen, Borderline-Störungen oder andere schwere psychische Erkrankungen)
  • Schwere Depressionen (Hypnose ist nur zur Behandlung leichter bis mittlerer und reaktiver Depression geeignet)
  • Psychopharmaka
  • Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenabhängigkeit
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Kürzlicher Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Thrombose-Patienten
  • Epilepsie
  • Schwerwiegende Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z.B. fortgeschrittener Morbus Parkinson)
  • Schwangerschaft
  • Kinder und Jugendliche, wenn keine Einwilligung der gesetzlichen Vertreter vorliegt
  • Menschen mit Angst vor der Hypnose
  • Menschen mit religiösen Bedenken

Als erschwerend für die Hypnose können sich auswirken:

  • Migräne
  • ADS/ADHS
  • Starke Erschöpfung/Müdigkeit
  • Niedriger Blutdruck
  • Hormonelle Störungen wie Schilddrüsenerkrankungen und die damit verbundene Medikation, Wechseljahrs-Hormonschwankungen u. ä.

in 4-Schritten zum Neuen Glaubensatz

Wie sieht die Arbeit mit Glaubenssätzen ganz konkret aus? Ein Glaubenssatzzyklus besteht aus insgesamt 4 anderthalbstündigen Sitzungen, in denen es um einen konkreten Glaubenssatz geht. Alternativ kannst du den Zyklus auch ganz komprimiert an einem Tag als Einzelworkshop durchführen. Gerne berate ich dich in einem unverbindlichen Vorgespräch, welche Variante bei dir am sinnvollsten ist.

Sitzung 1: Mein Glaubenssatz – Wer bin ich?

Wir sprechen ausführlich über deinen negativen Glaubenssatz und wie er sich in deinem Alltag auswirkt. Durch das Verstehen deiner unbewussten Muster in deinem Denken, Fühlen und Handeln – ohne dabei zu bewerten – kann eine Veränderung viel leichter geschehen.

Sitzung 2: Zukunftsaussicht – Wer will ich sein?

Anschließend entwickeln wir gemeinsam neue positive Glaubenssätze, die genau zu dir passen. Der Fokus ändert sich vom “Problem” zum gewünschten Lösungszustand. So wird es möglich, die Wahrnehmungsperspektive zu erweitern, eine neue Vision für das eigene Leben zu entwerfen und dann in den Alltag zu transferieren.

Sitzung 3: Positive Glaubenssätze verankern

In dieser Hypnoseanwendung werden bisher unbewusste Denk- und Verhaltensmuster neu bewertet und neue positive Glaubensinhalte im Unterbewusstsein verankert. Das ermöglicht einen neuen Blick auf das eigene Innere, bewirkt eine Stärkung des eigenen Selbstwertes und gibt so Raum für mehr Selbstliebe und -akzeptanz.

Sitzung 4: Die neuen Glaubenssätze im Alltag

Die neuen Glaubenssätze werden im Unterbewusstsein noch einmal verstärkt und in Hypnose positiv in der Zukunft erlebt. Zusätzlich lernst du eine einfache Methode der Selbsthypnose und viele weitere hilfreiche Tipps und Übungen kennen, die dich bei der weiteren Arbeit mit deinen Glaubenssätzen unterstützen können.

Du willst deine Persönlichkeit entwickeln?

Dann lass uns gerne in einem telefonischen Vorgespräch darüber sprechen, wie Hypnose dich dabei unterstützen kann. Ich berate dich, welche konkreten Schritte notwendig sind, um deinen Glaubenssatz nachhaltig zu verändern und wir klären, ob Hypnose bei dir als Behandlungsform geeignet ist.

Fülle einfach das Kontaktformular aus

oder kontaktiere mich direkt unter 0151 – 68 17 4400